CIQTEK-SEM und EPR enthüllen einen neuen Weg zur Nickelcitratentfernung
Mit dem rasanten Wachstum der neuen Energie-, Bergbau-, Metallurgie- und Galvanisierungsindustrie stellt die Nickelbelastung von Gewässern eine zunehmende Bedrohung für die Umweltqualität und die menschliche Gesundheit dar. In industriellen Prozessen reagieren Nickelionen häufig mit verschiedenen chemischen Zusätzen und bilden hochstabile organische Schwermetallkomplexe (HMCs). Bei der Nickelgalvanisierung wird beispielsweise Citrat (Cit) häufig eingesetzt, um die Gleichmäßigkeit und den Glanz der Beschichtung zu verbessern. Die beiden Carboxylgruppen des Citrats koordinieren jedoch leicht mit Ni²⁺ und bilden Ni-Citrat-Komplexe (Ni-Cit) (log β = 6,86). Diese Komplexe verändern die Ladung, die sterische Konfiguration, die Mobilität und die ökologischen Risiken des Nickels erheblich, und ihre Stabilität erschwert die Entfernung mit herkömmlichen Fällungs- oder Adsorptionsverfahren. Derzeit gilt die „komplexe Dissoziation“ als Schlüsselschritt bei der Entfernung von Schwermetallverbindungen. Typische Oxidations- oder chemische Behandlungen sind jedoch mit hohen Kosten und einem aufwendigen Verfahren verbunden. Multifunktionale Materialien mit sowohl oxidativen als auch adsorptiven Eigenschaften stellen daher eine vielversprechende Alternative dar. Forscher der Beihang-Universität unter der Leitung von Prof. Xiaomin Li und Prof. Wenhong Fan, benutzte die CIQTEK Rasterelektronenmikroskop (REM) Und Elektronenparamagnetische Resonanz (EPR)-Spektrometer eine eingehende Untersuchung durchführen Sie entwickelten eine neue Strategie unter Verwendung von KOH-modifiziertem Arundo donax L. Biokohle zur effizienten Entfernung von Nickel und Citronensäure aus Wasser. Die modifizierte Biokohle zeigte nicht nur eine hohe Entfernungseffizienz, sondern ermöglichte auch die Rückgewinnung von Nickel auf der Biokohleoberfläche. Die Studie trägt den Titel „Entfernung von Nickelcitrat durch KOH-modifizierte Arundo donax L. Biochar: Kritische Rolle persistenter freier Radikale“ wurde kürzlich veröffentlicht in Wasserforschung Die Materialcharakterisierung Biokohle wurde hergestellt aus Arundo Donax Blätter wurden mit KOH in unterschiedlichen Massenverhältnissen imprägniert. Rasterelektronenmikroskopische Aufnahmen (Abb. 1) zeigten: Die ursprüngliche Biokohle (BC) wies eine ungeordnete, stäbchenförmige Morphologie auf. Bei einem KOH-zu-Biomasse-Verhältnis von 1:1 (1KBC) bildete sich eine geordnete, wabenartige Porenstruktur. Bei Verhältnissen von 0,5:1 oder 1,5:1 waren die Poren unterentwickelt oder kollabiert. Die BET-Analyse bestätigte die höchste spezifische Oberfläche für 1KBC (574,2 m²/g), die die der anderen Proben deutlich übertrifft. SEM- und BET-Charakterisierung lieferten eindeutige Beweise dafür, dass die Modifizierung mit KOH die Porosität und die Oberfläche dramatisch erhöht – Schlüsselfaktoren für die Adsorption und die Redoxreaktivität. Abbildung 1. Herstellung und Charakterisierung von KOH-modifizierter Biokohle. Leistung bei der Ni-Cit-Entfernung Abbildung...